Neubau eines Mehrfamilienhaus

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In der Kriegkstraße im Frankfurter Gallusviertel entstanden in Zusammenarbeit mit dem Bauträger WolfKieferSchmitt zwei moderne Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 14 Wohneinheiten. Das unterkellerte Vorderhaus verfügt über 4 Vollgeschosse und beherbergt 12 Einheiten. Im ruhig gelegenen Hinterhaus mit 2 Vollgeschossen entstanden 2 weitere Wohnungen. Eine gemeinsame Tiefgarage mit 13 Stellplätzen bietet den Bewohnern komfortable Parkmöglichkeiten.

Zwischen Vorder- und Hinterhaus liegt ein großzügig gestalteter, begrünter Innenhof, an den sich die Aufenthaltsräume der Wohnungen mit vorgelagerten Terrassen und Balkonen orientieren. Die Erdgeschoss- und Maisonettewohnungen verfügen über eigene Gartenbereiche, die gärtnerisch angelegt wurden und so die Aufenthaltsqualität im urbanen Kontext deutlich erhöhen.

Das zur Straße orientierte Vorderhaus ist als 4-geschossiger Baukörper mit Satteldach und Gauben ausgeführt. Großformatige Fensteröffnungen zur Westseite ermöglichen viel Tageslicht und leiten zu den Dachterrassen, Balkonen und Terrassen über. Das ruhige Hofensemble bildet eine attraktive Verbindung zwischen urbanem Wohnen und nachhaltiger Freiraumgestaltung.

Das 2-geschossige Hinterhaus wurde mit einem begrünten Flachdach realisiert. Die beiden Maisonettewohnungen sind über jeweils separate Eingänge und innenliegende Treppenräume erschlossen. Oberlichter bringen zusätzliches Tageslicht in die Erschließungszonen. Jede Einheit verfügt über eine eigene Terrasse sowie einen kleinen privaten Gartenanteil.

Die tragenden Wände wurden im Massivbau mit großformatigen Kalksandstein-Planelementen errichtet. Die Außenwände erhielten ein Wärmedämmverbundsystem mit hellem, mineralischem Reibeputz – ein Beitrag zu Wärmeschutz und gestalterischer Qualität. Die Flachdächer des Hinterhauses und des Notausgangs der Tiefgarage wurden extensiv begrünt, was sowohl zur Verbesserung des Stadtklimas als auch zur Regenwasserrückhaltung beiträgt – ein weiterer Baustein für nachhaltiges Bauen im städtischen Kontext.


Projektinfo

Baujahr 2017-2019

Bauherr Stiftung Technische Sammlung Hochhut

Projektleitung Jan Jüttemann, Susanne Rahor